Demokratische Strukturen an unserer Schule

An unserer Schule können sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit eigenen Ideen und Vorschlägen an der Gestaltung des Schullebens beteiligen

  • im Klassenrat - dem demokratischen Forum der Klasse

Dieses Gremium wird von den Kindern und der Klassenlehrerin einberufen. Hier können Probleme und Konflikte diskutiert und gelöst, ein Monatsmotto für die jeweilige Klasse entwickelt, Ausflüge, Events und den Unterricht betreffende Themen der Schüler besprochen werden. Wichtige Vereinbarungen werden von den Schülern schriftlich festgehalten und können für eine Eingabe im Kinderparlament vorbereitet werden. Die Gesprächsleitung übernimmt ein Kind, unterstützt von der Lehrkraft.

  • im Kinderparlament - dem demokratischen Forum der Schule

Das Kinderparlament ist das höchste Gremium auf Schülerebene. Zu einer Versammlung kommen alle Klassensprecher*innen und ihre Vertreter*innen und die Schulleiterin Frau Thesing in Abständen zusammen. Es werden vielfältige Themen besprochen, die die ganze Schulgemeinde betreffen, z.B. die Festlegung von Regeln für ein freundliches Miteinander und deren Umsetzung, die Anschaffung von Mountainbike-tauglichen Fahrradständern, die Anregung, eine Erste-Hilfe-Ausbildung für Kinder zu organisieren und viele andere mehr. Auch die Durchführung von Meinungsabfragen unter den Kindern ist ein wichtiger Arbeitsbereich der Delegierten. Die Informationen und Absprachen geben die Klassensprecher*innen an die Kinder in den Klassen und das Lehrerkollegium weiter. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, demokratische Strukturen in unserem Schulleben fest zu verankern.

Die Kinder erfahren, dass ihre Stimme gehört und ernst genommen wird. Meinungen und Ideen werden diskutiert, kritisch beleuchtet, mögliche Auswirkungen werden antizipiert.

Die Kinder erfahren, dass sie durch ihr Engagement und ihre Übernahme von Verantwortung positive und wertvolle Veränderungen im Schulleben bewirken können, die allen zu Gute kommen.

 Die Streitschlichter

 
Streitschlichter
Soziales Lernen und Begabungsförderung sind wichtige, im Schulprogramm verankerte Leitlinien unserer Schule, an denen wir immer wieder arbeiten und die wir stetig verbessern und ausweiten wollen. Das Kinderparlament hat im Schuljahr 2018/19 die Idee eingebracht, Schülerinnen und Schüler zu Streitschlichtern auszubilden. Diese Anregung haben wir gerne aufgenommen.

 

 Welche Aufgaben haben Streitschlichter*innen?

Streitschlichter*innen helfen anderen Kindern, überschaubare Konflikte konstruktiv zu lösen. Sie vermitteln zwischen den Konfliktpartnern, ohne selbst Lösungen vorgeben zu müssen. Streitschlichter*in zu sein ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die zu einem friedvollen Miteinander in der Schule beiträgt. Streitschlichter*innen sorgen für eine ruhige Gesprächssituation, ergreifen keine Partei, lassen die Konfliktpartner selbst Lösungsvorschläge machen und achten auf die Einhaltung der Gesprächsregeln. Dazu folgen sie einem Handlungsleitfaden, der ihnen Hilfestellung gibt und den sie in einer Ausbildungsphase vorab üben.

Frau Jakob und Frau Köneke, unsere Schulsozialarbeiterin, leiten diese Ausbildung, an der immer 8-10 Kinder aus dem 3. Jahrgang teilnehmen, die sich freiwillig dazu gemeldet haben.

Zum Einsatz kommen die Streitschlichter*innen dann im 4. Schuljahr, gut erkennbar an ihren roten Kappen. Auch weiterhin werden sie von Frau Jakob tatkräftig unterstützt. Die Kinder mit den roten Kappen – danke für euren unermüdlichen Einsatz in den Pausen und in den Klassenräten ! Ihr tragt wesentlich dazu bei, dass sich alle gut verstehen!

Das Schulpatenprojekt

Im Schuljahr 2017/18   wurde das Schulpatenprojekt ins Leben gerufen. Dabei übernehmen die Kinder der vierten Klassen die Patenschaft für ein Schulanfängerkind. Gemeinsam mit der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer findet eine Zuordnung der Schulanfänger und ihrer Paten statt. Dabei wird berücksichtigt, aus welchen Orten die Kinder kommen, ob sie sich schon kennen und ob sie gemeinsam die OGS bzw. die Betreuung besuchen werden.

Die Paten unterstützen die Schulanfänger nicht nur dabei, sich in der neuen (Schul-) Umgebung zurecht zu finden. Sie können dazu beitragen, mögliche anfängliche Ängste abzubauen und geben ihren Schützlingen so ein Gefühl der Sicherheit. Von Beginn an haben die Schulanfänger einen Ansprechpartner auf Augenhöhe und einen Spielgefährten. Im praktischen Miteinander lernen sie die Regeln, Strukturen und Abläufe in der Schule kennen. Die Kinder erkunden gemeinsam das Schulgebäude und die Umgebung und spielen in der Pause zusammen. Die „Kleinen“ können sich schnell orientieren und sie erfahren, dass immer jemand für sie da ist, die „Großen“ übernehmen Verantwortung für andere und erhalten Dank und Anerkennung von ihren Patenkindern. Das stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die Kompetenzen zur Kommunikation.

Das Patenprojekt hat sich sehr bewährt und wird von allen Kindern gerne angenommen.

 
Und das machen die Paten und Patenkinder zusammen:
  • Die Paten und Patenkinder lernen sich am Schulbesuchstag im Mai vor der Einschulung kennen.
  • Die Paten nehmen an der Einschulungsfeier teil. Zum Schluss führt jeder Pate sein Patenkind in den Klassenraum.
  • Die Patenklassen dekorieren das Foyer am Einschulungstag.
  • Am zweiten Schultag führen die Paten die Erstklässler in Kleingruppen durch die Schule (Schulralley).
  • In der ersten Schulwoche beenden die Paten den Unterricht frühzeitig vor der Pause und holen ihre Schützlinge vor den Klassen ab. Sie gehen gemeinsam in die Pause.
  • In den ersten Wochen werden Treffpunkte nach Unterrichtsschluss vereinbart. Die Paten begleiten die Schulanfänger zum Bus, die Peckelsheimer begleiten die Kinder, die zu Fuß nach Hause gehen, bis zur Schulhofgrenze.
  • In der zweiten Schulwoche findet eine gemeinsame Sportstunde statt. Die Paten erklären die Regeln im Umkleideraum. Gemeinsame Spiele werden gespielt.
  • Die Paten, die die OGS und Betreuung besuchen, begleiten auch hier ihre Patenkinder.
  • Im September gehen die Patenklassen gemeinsam wandern.
  • Zunächst 1-mal wöchentlich 15 Minuten: Die Paten lesen in Kleingruppen vor. Sie üben den Text am Vortag als Hausaufgabe.
  • Weitere Vorhaben sind optional, z.B. Vorlesen Backen, Spielestunden, gemeinsames Frühstück, etwas vorstellen/zeigen usw.

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