ILSA

ILSA bedeutet: Individuums-und Lernentwicklungszentriertes Screening Arithmetik.

ILSA wird an unserer Schule im Jahrgang 1 im Rahmen des Förderunterrichts bei den SchülerInnen mit Rechenschwierigkeiten erprobt. Das ILSA-Programm bietet mit speziell entwickelten Materialien ein Training für den Zahlenaufbau und das Rechnen.

ReLv

Die Abkürzung ReLv steht für "Rechtschreiben erforschen, Lesen verstehen" und ist ein handlungsorientiertes Unterrichtskonzept. An unserer Schule erlernt der Jahrgang 1 in diesem Schuljahr das Schreiben und Lesen mit Hilfe dieses Konzeptes, das bis in die vierte Jahrgangsstufe das Rechtschreib- und Lesenlernen unterstützen wird. Das Lernen erfolgt dabei über die Eingangskanäle Bewegung, Hören und Sprechen. Bereits ab dem Anfangsunterricht gehören zu den Übungsformen das gemeinsame bewegungsorientierte "Silbenschwingen" im Kreis. Die SchülerInnen sprechen die Wörter langsam und genau und gliedern diese in Silben. So prägen sich die SchülerInnen die Lautierung der Wörtern ein, um später zur richtigen Schreibung von Wörtern zu gelangen. 

Regelhaftigkeiten der Rechtschreibung, die allein durch genaues Sprechen nicht erkannt werden können, werden von den SchülerInnen zunächst selber erforscht. Dadurch werden die SchülerInnen zum Nachdenken über schwierige Wörter angeregt und gefordert. Dabei entdecken sie nach welchen Prinzipien die Wörter gebildet werden. Kooperative Lernformen, so wie das individuelle Üben und Schreiben je nach Leistungsstand spielen hier eine wichtige Rolle. Die SchülerInnen erlernen Strategien, die sie beim Schreiben, Abschreiben und Korrigieren von Texten anwenden. Dabei wird jeder Strategie ein Zeichen zugeordnet, was die Kommunikation mit den Kindern über Rechtschreibung, so wie die Diagnose von Rechtschreibproblemen ermöglicht.

- Schwingen            Ba na nen scha le

- Verlängern            Blatt  -> Blätter

- Ableiten                Bäume  -> Baum

- Merken                 V-Wörtern; Wörter mit Dehnungs-h

- Wörter zerlegen    Wortgrenzen finden; Wortstamm erkennen

Ebenfalls spielen die Silben auch beim Lesenlernen eine zentrale Rolle. Die sog. "Silbenteppiche" bestehen aus Silben, die die SchülerInnen erlesen. Beim sog. "Raketenlesen" wird außerdem das schnelle Erfassen und Lesen von Silben gefördert. So wird von Beginn an das Erraten von Wörtern vermieden und häufig wiederkehrende Silben prägen sich ein. Weitere Unterrichtsschwerpunkte sind Lesetagebücher und -pässe, Stolperwörterlesetests als Diagnoseinstrument und die Entwicklung von Lesestrategiewissen.

Korrespondenzschule

Seit dem Schuljahr 1995/1996 ist die Sankt-Nikolaus-Grundschule eine KORRESPONDENZSCHULE.

Von einer Schule, die dieses Projekt im Unterricht verwirklicht, wird erwartet, dass sie die Fähigkeit zu lebenslangem Lernen vermittelt, dass sie den Erwerb von Schlüssenkompetenzen ermöglicht und die Vermittlung von Fachkompetenzen fördert. Qualität von Schule ist vor allem Qualität von Unterricht. Unterrichtsqualität entsteht in der Zusammenarbeit von LehrerInnen und SchülerInnen.

Um einen angemessenen und zukunftorientierten Unterricht zu realisieren, hat sich das Kollegium der Sankt-Nikolaus-Grundschule an diesem Projekt beteiligt. Die Fortbildung umfasste einen Zeitraum von vier Jahren, in denen jeweils eine Woche intensiv an den Trainingsbausteinen Methodentraining, Kommunikation, Teamentwicklung und selbstgesteuertes Lernen (SegeL) gearbeitet wurde: im Kollegium und in allen Klassen mit den SchülerInnen. In einmal monatlich durchzuführenden Trainingsspiralen (Selbstverpflichtung der Schule) wird der Aufbau der o.a. Schlüsselkompetenzen als Methoden-, Fach-, Sozial- und Selbstkompetenz trainiert. Mit Hilfe geeigneter Lernarrangements sollen die SchülerInnen an das selbstgesteuerte Lernen herangeführt werden.

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