Anne Steinwart zu Besuch 2016

Am Mittwoch, den 07.12.2016 nahmen alle Kinder der Klassen 3 und 4 an einer Autorenlesung teil. Frau Steinwart hat eine Menge Bücher mit in die Schule gebracht. Aus ihren Büchern "Bäckerei Engel" und "Opa hat sich verliebt" hat sie uns vorgelesen. Sie hat uns außerdem auch einige Gedichte vorgetragen. Wir haben ihr immer wieder Fragen gestellt, die sie uns alle geduldig beantwortet hat. Frau Steinwart hat uns erzählt, dass sie von vielen Verlagen gefragt wurde, ob sie nicht einmal eine Pferdegeschichte schreiben kann. Aber das möchte sie nicht. Das Buch "Wer hat denn meinen Hut versteckt?" wurde sogar in Chinesisch übersetzt. Das fanden alle toll. Zum Schluss durften wir uns noch ein Autogramm von ihr holen. Es war ein wirklich schöner Tag in der Schule. Wir haben alle gut zugehört. Vielleicht möchte ja auch einer von uns Kindern eines Tages einmal ein Buch schreiben. Wer weiß das schon?           (geschrieben von Felia Gehle und Mia Sauerland)

Konzept zur Leseförderung

Die Ziele der Leseförderung sind die Entwicklung und Förderung sowohl der Lesefähigkeit als auch der Bereitschaft der Kinder zum Lesen. Freude am Lesen und an Gelesenem zu schaffen, zu stärken und diese aufrecht zu erhalten ist die Grundlage für eine dauerhafte positive Beziehung der Kinder zu Texten und Büchern. Das Lesenlernen wird als ganzheitlicher, in allen vier Schuljahren bedeutsamer Prozess verstanden.

Schule muss beim Lesen von unterschiedlichsten Startchancen der Schüler ausgehen. Diese unterschiedlichen Bedingungen werden durch zahlreiche Förderangebote ausgeglichen. Es gilt Lesestrategien zu vermitteln, immer wieder Leseanlässe zu schaffen und den Schülern Raum und Zeit zur genussvollen Auseinandersetzung mit Texten zu geben. Lesekompetenz ist Voraussetzung für Medienkompetenz. Ohne Medienkompetenz sind die beruflichen Chancen in heutiger Zeit nicht mehr gegeben.

Der Prozess des Erwerbs der Lesetechnik wird gezielt unterstützt:

  • Erstes Lesen wird mit der Anlauttabelle provoziert und gestützt.
  • Während des gesamten ersten Schuljahres werden Texte in Druckschrift angeboten.
  • Es wird immer in Sinnzusammenhängen gelesen.
  • Leseunterricht ist von Beginn an zugleich Literaturunterricht und Informations­entnahme.
  • Das Leseverständnis und der Lesefortschritt werden mit Lese­malblättern überprüft.
  • Schwächen, die am Anfang auftreten, werden mit sofortiger Zusatzförderung in Klein- und Kleinstgruppen aufgefangen.
  • Zur Binnendifferenzierung werden Klein- und Kleinstgruppen in der Kern­unterrichtszeit von Lesemüttern und Lesevätern unterstützt.

Leseentwicklung – Schüler zum Lesen verlocken

Die Leseentwicklung beginnt schon lange vor dem Erwerb der selbstständigen Lesefähigkeit. Regelmäßiges Vorlesen in früher Kindheit ist förderlich für die Leseentwicklung. Aus Kindern werden lesende Kinder, wenn Vater und Mutter viel lesen und vorlesen. Diese Voraussetzungen sind nicht immer gegeben. Versäumnisse dieser frühen Lesesozialisation werden durch das Angebot verschiedenster Möglichkeiten zum Lesen und der Entwicklung von Lesehaltungen aufgefangen. Es werden nicht nur „Häppchentexte“ angeboten, sondern ganze Bücher mit den unterschiedlichsten Themen und unterschiedlichster Genres. Eine angenehm gestaltete Leseumgebung ermöglicht genussvolles Lesen.

In jeder Klasse können die Schüler auf ihre Klassenbücherei zurückgreifen. Sie wird während der Freiarbeit oder anderer Arbeitsphasen genutzt. Die Bücher können aber auch ausgeliehen werden.

Weiterhin beeinflusst auch die Schülerbücherei die Lesegewohnheiten der Kinder positiv. Die Schüler können die Bibliothek während der Pausen aufsuchen und in aller Ruhe in den Büchern stöbern oder lesen oder ausleihen.

Das individuelle Leseangebot Antolin im Internet wird in allen Klassen genutzt. Kinder lesen selbstständig im eigenen Tempo nach eigenen Interessen und im eigenen Umfang und bekommen Rückmeldung über ihren individuellen Lesefortschritt.

Weitere Leseförderung wird durch Buchbestellungen bei den Bücherzeitungen „Gänsefüßchen“ und „Bücher-Igel“ vom Verlag An Der Este ermöglicht. Durch diese regelmäßigen Leseanstöße und die Selbstauswahl von Büchern versucht die Schule die Leselust zu wecken und zu erhalten. Durch die kostenlosen Prämien des Verlags wird zudem die Schülerbücherei aktualisiert.

Auch das Training für die Lesefitness unterstützt die Kinder beim Lesen.

Alle zwei Jahre lädt die Schule einen Kinderbuchautor zu einer Autorenlesung für die dritten und vierten Schuljahre ein. Diese Autorenlesungen tragen in besonderer Weise dazu bei, dass Schüler eine Beziehung zu der Welt der Bücher finden. Sie erfahren etwas über die Entstehungsgeschichte eines Buches und über die Arbeitsweisen von Kinderbuchautoren.

Am Welttag des Buches liest ein eingeladener Leseexperte oder ein Prominenter den Kindern vor.

Die Sammlung von Lesetexten für die unterschiedlichsten Texterschließungs­methoden in einem Ordner im Lehrerzimmer und der Büchereibesuch einzelner Klassen sind weitere Möglichkeiten, Schüler zum Lesen zu verlocken.

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